„Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“, wo das Comeback der Sportwagen gebührend gefeiert wird
Sie interessieren sich für historische Sport-Prototypen? Dann sollten Sie sich bereits jetzt einen Termin des historischen Motorsports vormerken. Bei der „Bosch „Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ werden sich vom 13. bis 15. April zahlreiche der faszinierenden, zweisitzigen Rennwagen dem Wettbewerb stellen. Gleich drei europäische Sport-Prototypen-Serien gruppieren sich bei dieser Auftaktveranstaltung der historischen Motorsportsaison auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zu einem spektakulären Starterfeld.
2012 feiern die Sport-Prototypen ein Comeback. Dreißig Jahre nachdem der FIA mit der Einführung der Gruppe C als Sportwagenklasse bereits einmal ein famoser Neustart der Szene gelang, schreibt die FIA nach einer längeren Pause erstmals wieder eine Sportwagen-Weltmeisterschaft aus. Dies ist für die Organisatoren der historischen Motorsport-Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass die Sport-Prototypen traditionell immer ein wichtiger Bestandteil des Motorsports waren. Denn nicht nur in Le Mans oder in Sebring, wo heute noch wichtige Sportwagen-Rennen gefahren werden, sorgten bis in die 1980er-Jahre auch die Sport-Prototypen gerade am Hockenheimring regelmäßig für volle Tribünen und begeisterte Fans.
Neben der Weltmeisterschaft gab es mit der CanAm-Serie und deren europäischen Pendant INTERSERIE sowie dem europäischen Sportwagen-Cup zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Sport-Prototypen. Bereits im INTERSERIE-Gründungsjahr 1970 gehörte der Hockenheimring gleich zweimal zur Serie. Und so ist es nur konsequent, dass die Veranstalter der „Hockenheim Historic“ die Sport-Prototypen jetzt ganz besonders in den Mittelpunkt ihres Programms rücken. Sie fügen dazu drei europäische Sportprototypen-Serien zu einem spektakulären Starterfeld zusammen.

In den 1970er-Jahren Standard: V8 Ansaugrohre
„Das Publikum wird in die siebziger Jahre zurück versetzt und begeistert sein“, schwärmt Wolfgang Huter, der als Organisationsleiter für den Ablauf der „Hockenheim Historic“ verantwortlich zeichnet. Der Schachzug, drei europäische Rennserien zu einem Rennen zusammenzufügen, garantiert ein eindrucksvolles Teilnehmerfeld, das dem historischen Anspruch der Veranstaltung ebenso gerecht wird wie der historischen Bedeutung der Sport-Prototypen für den Hockenheimring.
Die Teilnehmer: „SuperSports Cup“, „Martini Trophy Series“ und „Canadian-American Challenge Cup“
Die Grundlage des Starterfelds wird der bekannte „SuperSports Cup“ für zweisitzige Sportwagen und Sport-Prototypen der Baujahre 1968 bis 1971 (Periode „G“) und 1972 bis 1976 (Periode „H“) bilden. „So alt die Fahrzeuge auch sind, sie müssen sich leistungsmäßig nicht hinter modernen Rennwagen verstecken - die Rundenzeiten beweisen es“, betont Serienkoordinator Silvio Kalb.
Dazu wird mit der „Martini Trophy Series“ eine Rennserie an den Start rollen, die sonst meist auf englischen Rennstrecken unterwegs ist. Ausgeschrieben ist die „Martini Trophy Series“ für Zweiliter-Sport-Prototypen, die vor dem 31.12.1978 gebaut wurden. Die „Martini Trophy Series“ erinnert damit an die glorreichen Tage einer europäischen Sportwagen-Szene, in der besonders Privatfahrer mit ihren sowohl offenen, als auch geschlossenen Sport-Prototypen aus Rennwagenschmieden wie Chevron, Lola, Osella oder Toj antraten und dabei meist auf Formel-2-Triebwerke von BMW und Ford vertrauten.

Shadow Rennwagen der Can-Am-Serie
Verstärken – im wahrsten Sinne des Wortes – werden das Feld die Rennwagen einer Rennserie, die sich heute in Anlehnung das historische Vorbild CanAm-Serie „Canadian-American Challenge Cup“ nennt, aber von Deutschland aus gesteuert wird. Hier treten Rennwagen an, die zu ihrer Zeit mit bis zu 1.000 PS als die stärksten Rennwagen der Welt galten. Die Serie geht 2012 ins zweite Jahr. Initiator Peter Schleifer verspricht: „Die brutalsten und buntesten Rennboliden aller Zeit aus der CanAm und INTERSERIE von 1966 bis 1974 werden wieder am Start sein.“
Ganz nach dem Vorbild – und Namensgeber – der CanAm-Serie treten hier die Rennwagen der ehemaligen FIA-Gruppe 7 an. PS-Giganten von McLaren, Lola, March, Shadow oder Chaparral messen sich dabei mit den ebenfalls zugelassen – und im Vergleich zu den Fahrzeugen der CanAm-Serie – elegant anmutenden Prototypen aus der Markenweltmeisterschaft vom Schlage Porsche 917, Ferrari 512 oder Ford GT 40.
Mit diesem Highlight bestätigt die „Hockenheim Historic“ eindrucksvoll, warum sie seit Jahren zu den am Meisten beachteten Veranstaltungen des historischen Motorsports gehört. Jeweils im April locken exklusive Rennfahrzeuge und spannende Youngtimer- und Oldtimer-Rennen zahlreiche Fans historischer Motorsportfahrzeuge ins Badische.
Mehr zur den „Hockenheim Historic“ – DAS JIM CLARK REVIVAL“ finden Sie im Internet-Auftritt des Veranstalters.



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Tuesday, den 31. January 2012 um 09:54
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