Was ist eigentlich die perfekte Musik für einen Roadtrip? #roadtripdj

Veröffentlicht am: 6. September 2013 von Tom Schwede (Kommentare 10)

Gar keine einfache Frage, für einen Musikmuffel wie mich. Eine Frage, die wahrscheinlich sowieso jeder anders beantwortet. Und die gewiss auch nicht zum ersten Mal gestellt wird. Trotzdem ist es spannend, wie andere Blogger die Frage nach ihrer bevorzugten Musik für eine längere Autofahrt beantworten. Erstmals übrigens nicht nur Auto-Blogger gemeinsam, sondern zusätzlich auch einige Reiseblogger.

Ich bin niemand, der je viel Geld für den Kauf von Musik ausgegeben hat. Weder für Schallplatten noch für CDs oder heute MP3-Dateien. Das hatte während des Studiums, als ich ein paar Mal umgezogen bin, echt Vorteile. Denn zu meinem Hausstand gehörten keine tonnenschweren Kisten mit Schallplatten oder CDs. Und wenn das beim nächsten Umzug anders sein wird, liegt das an Karla und Max.

Meine Musik kommt überwiegend aus dem Radio

Seit das Internet die Welt dabei zu einem globalen Dorf gemacht hat, höre ich meistens einen Sender mit dem Namen „Absolute Classic Rock“ aus London. Seit einiger Zeit kann ich meinen Lieblingssender sogar beim Autofahren hören, was mir lokale Sender wie den WDR oder NDR erspart. Anders als Alex Kahl, der beim Autofahren keine Musik mag, untermale ich die Fahrt gerne mit etwas Musik.

Die Wahl des Radios erspart mir die Zusammenstellung von langen Playlisten. Das hat, insbesondere wenn man andere mitnimmt, zunächst mal den Vorteil der Konfliktvermeidung. Denn Musik von Eddie Vedder, wie Heike sie beim Autofahren bevorzugt, ist gewiss nicht jedermanns Sache. Mir würde es auch nicht einfallen, Playlisten passend zur Landschaft, wie die Reise-Blogger Angelika Schwaff oder Susi Maier, bzw. passend zur Gemütslage oder Straßenlage wie Stefan Eschert oder Thomas Gigold zusammenzustellen.

Der Weg ist das Ziel

Wenn ich die Playlisten von Johannes Klaus, Lea Hajner, Nina Hüpen-Bestendonk (Indie und Folk), Yvonne Zagermann, Christine Neder, Mikhail (Bryan Adams ?!? Meinst Du das Ernst?), Jan (My Morning Jacket), Mario (ein Mix auch Soft und Hard Rock ist in der Tat Wüst), Thomas (Hilfe Trance), Lisa (Of Monsters and Men), Jens (Run DMC zu Iggy Pop) oder Can sehe, dann spare ich mit dem Radio auch noch Zeit. Zeit, die ich lieber mit dem Auto auf der Straße verbringe. Trotzdem gibt es ein Lied, das sogar ich mit – wenn auch gewissen – Autofahrten verbinde. Ich stamme aus Kiel, lebe jedoch seit fast 20 Jahren im Ruhrgebiet. In den ersten Jahren bin ich regelmäßig zu Weihnachten nach Hause gefahren, bevorzugt am Morgen des 24. Dezembers.

Als heutiger Auto-Blogger natürlich schon damals mit dem Auto. Auf dem Weg plärrte das UKW-Radio. Hier in Nordrhein-Westfalen zunächst WDR 2 und ab Osnabrück dann endlich der Heimatsender des Norddeutschen Rundfunks. Neben dem Motorgeräusch war eine Konstante dieser Fahrten immer „Driving Home For Christmas von Chris Rea.

Wenn ich heute an die Touren zurückdenke, glaube ich fast, dass dieses Lied zusammen mit „Last Christmas von „Wham!“ Mitte der 1990er-Jahre am Heiligen Abend bei beiden Sendern in einer Endlosschleife lief. Während mir das Geplärre von „Wham!“ auch bei den ebenfalls ritualisierten Weihnachtsfesten im Li La Lü schon auf die Nerven ging, passte das Lead des Auto- und Ferrari-Fans Rea gar nicht schlecht zu diesem Roadtrip.

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Tom Schwede

Hatte das Vergnügen in einem ausgesprochen automobilen Umfeld aufzuwachsen. Dies wirkt offensichtlich bis heute nach. Denn Autos und Oldtimer beschäftigen den Auto Native bis heute. Dazu interessieren ihn Politik, Geschichte und Mobilität. Mehr von Tom Schwede bei Google+

Kommentare (10) Schreibe einen Kommentar

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  7. Auch wenn ich persönlich gerne Musik beim Autofahren höre, so zitiere ich hier einfach mal einen Kumpel von mir: “Die beste Musik kommt immer noch vorne aus dem Motorraum”. Nuff said! ;-)

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    • Damals nicht, ich habe zum Studienbeginn – ganz vernünftig – meinen halbstarken GTI gehen einen neuen Golf III mit 75 PS getauscht. :-( Da war nichts mit Motorsound …

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