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Grand Prix von Spanien - Zurück in Europa

Endlich ist es wieder so weit! Die Formel 1 ist zurück in Europa. Sonntag, den 10.05.2009 um 14 Uhr werden die Lichter der Startampel am Circuit de Catalunya in der Nähe von Barcelona verlöschen, um das Feld der 20 Formel-1-Boliden in den Grand Prix von Spanien zu schicken. Gute 90 Minuten später werden wir den Sieger kennen und wissen welcher 1300ccm.de-Tipper die beste Spürnase hatte.

Wolf Formel 1 (Foto: Tom Schwede)
Wolf Formel 1 (Foto: Tom Schwede)
 

Bereits zum 39. Mal fährt die Formel 1 einen Grand Prix von Spanien aus. Und selten war die Vorhersage des Siegers mit so vielen Fragezeichen verbunden wie in diesem Jahr. Zum Europa-Auftakt der Formel 1 werden alle Team mit mehr oder minder stark überarbeiteten Fahrzeugen anrücken. Die umfassensten Modifikationen leistet sich Ferrari und BMW. Die Italiener haben den Ferrari F60 so weit überarbeitet, dass das Fachblatt Speedweek den Boliden als F60B bezeichnete. BMW wird für das Rennen in Spanien erstmals in beiden Autos auf den Einsatz von KERS verzichten. Dazu wurden die Fahrzeugnase, die Seitenkästen und der Heckflügel des BMW Sauber F1.09 neugestaltet. Nur auf einen Doppel-Diffusor verzichten die Bayern auch in Spanien.

Mit diesem Aufwand wollen die Teams einen weiteren Sieg von BrawnGP verhindern. Die Überraschungsmannschaft hat drei der ersten vier Saisonläufe gewonnen. Dies ist umso beachtlicher, da es in der langen Formel-1-Geschichte bisher nur drei Rennställe geschafft haben, in ihrer ersten Saison mindestens drei Grands Prix zu gewinnen. Im Formel 1 Debütjahr 1950 gelang Alfa Romeo der Sieg bei sieben der acht WM-Läufe. 1954 nahm Mercedes an sechs der neun WM-Rennen teil und siegte viermal. 1977 gewann dann das Team des austro-kanadischen Unternehmers Walter Wolf dreimal.

Die Teams kennen die Strecke von Barcelona in- und auswendig, weil hier im Winter ein Großteil der Testfahrten stattfinden. Sie wissen, dass das Überholen auf dem Circuit de Catalunya sehr schwierig ist. Daher werden die Teams wahrscheinlich bereits im Training verbissen um die Startplätze kämpfen. Für eine wirklich schnelle Runde benötigt man zunächst ein Auto mit viel Abtrieb. Doch Barcelona ist eine schwierige Rennstrecke. Denn die Haftung der Strecke reagiert extrem stark auf die Umgebungsbedingungen. Ändern sich Wind und Temperaturen, dann verändert sich direkt auch der Grip-Level. Und plötzlich paßt die Abstimmung, die eben noch perfekt war, nicht mehr.

Für Spannung ist also gesorgt!

Die Abgabe der Tipps ist am Sonntag bis 14 Uhr möglich.

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