Zwei Jahre nach Markteinführung hat Mazda dem CX-3 ein Update verpasst. In das Modelljahr 2017 startet der kleine Crossover mit technischen Optimierungen sowie einer verbesserten Ausstattung und das bei gleich bleibenden Preisen.

Mit dem CX-3 fährt Mazda auf der Erfolgsspur. Mit 1.550 Verkäufen war es nicht nur das meist verkaufte Modell der Japaner im Monat Mai, sondern wurde zuletzt auch zum „Firmenauto des Jahres 2017“ in der Kategorie der kleinen SUV gewählt – und das bereits zum dritten Mal in Folge! Auch im Alltagstest in unserem Blog zeigte sich der Mazda CX-3 vor einem Jahr von seiner Schokoladenseite. Ich konnte mir nun das upgedatete Modell genauer ansehen.

Bewehrtes soll man nicht ändern, darum ging man bei Mazda sehr behutsam in das neue Modelljahr. Außer der neuen Sonderlackierung Matrixgrau Metallic bleibt äußerlich alles wie gewohnt. Bei der Weiterentwicklung wurde der Fokus vor allem auf technische Details und die Optimierung vom Fahrkomfort gelegt. Das bereits aus den größeren Modellen Mazda3 und Mazda6 bekannte Fahrdynamiksystem G-Vectoring Control gehört beim CX-3 nun zum Serienumfang und soll mit Modifikationen an Fahrwerk und Lenkung vor allem für mehr Sicherheit aber auch Fahrspaß sorgen.

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Was passt da besser als ein neu designtes Lenkrad! Dieses hat Mazda nämlich auch dem CX-3 spendiert. Es sieht nicht nur sportlich aus, sondern liegt auch super in der Hand und lässt sich sogar beheizen. Vor allem aber gefallen die neuen Bedientasten. Mit diesen lässt sich beispielsweise der adaptive Tempomat steuern, der für einen gleich bleibenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Ansonsten gefällt der Innenraum vor allem aufgrund der verwendeten Materialien. Alles macht einen hochwertigen Eindruck. Design und Funktionalität sind stimmig umgesetzt.

Up to date ist nun auch das Head-up Display, das nun in Farbe und höherer Auflösung anzeigt. Dem Fahrerwerden wichtige Informationen, wie beispielsweise Geschwindigkeit, Hinweise aus dem Navigationssystem oder erkannte Verkehrszeichen auf eine kleine transparente Fläche projiziert, die vor der Windschutzscheibe ausfährt.

Auch bei den Sicherheitssystemen gibt es Neuerungen. Der City-Notbremsassistent arbeitet dank einer neuen hochauflösenden Kamera nun bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h. Beim Parken und Rangieren werden sogar Hindernisse hinter dem Fahrzeug erkannt und gegebenenfalls automatisch gebremst.

Mazda CX-3 Modelljahr 2017
Mazda CX-3 Modelljahr 2017 – erkennbar an den Voll-LED-Scheinwerfern, die es in den Ausstattungslinien Exclusive- und Sports-Line erstmals auch im CS-3 gibt. (Foto: Mazda)

In den beiden höheren Ausstattungslinien Exclusive- und Sports-Line gibt es nun Voll-LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung. Das Tagfahrlicht sowie die Nebelscheinwerfer leuchten dann ebenfalls mit LED-Technik.

Bei den Antrieben stehen Benziner mit zwei Leistungsstufen mit 88 kW (120 PS) und 110 kW (150 PS) zur Wahl. Die Benzinmotoren kommen aufgrund hoher Verdichtung ohne Turbo aus. Der niedrig verdichtet Diesel hingegen ist mit einem Turbolader mit variabler Turbinengeometrie ausgerüstet und leistet 77 kW (105 PS). Die Preise bleiben unverändert und starten bei 17.990 Euro mit dem 88 kW (120 PS) starken Benziner und Vorderradantrieb. Auch beim CX-3 bietet Mazda – wie beim größeren Bruder Mazda CX-5 – vier Ausstattungslinien an

Edles Editionsmodell:
Zeitgleich mit der Modellpflege bietet Mazda für den CX-3 ein neues Sondermodell namens KIZOKU Intense an, welches auf der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line aufbaut. Dementsprechend reichhaltig ist die Serienausstattung, zu der unter anderem Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor sowie das Multimediasystem mit Navigationssystem, digitalem Radio (DAB) und Rückfahrkamera gehören. Für den besonderen Touch des Editionsmodells sorgt die dunkelbraune Lederausstattung, die zusammen mit verschiedenen Dekor-Applikationen für ein besonders edles Flair sorgt. Dazu gibt es spezielle 18 Zoll große Leichtmetallräder. Der Mazda CX-3 KIZOKU Intense startet zu Preisen ab 24.690 Euro.

Fazit

Von einem Facelift kann man beim 2017er CX-3 nicht unbedingt sprechen. Bei der Optik gingen die Japaner äußerst behutsam ans Werk. Frisch und modern sieht der kompakte Crossover nämlich immer noch aus. Die Änderungen stecken dafür im Detail und sind gut umgesetzt. Wer also noch einen CX-3 aus den ersten beiden Modelljahren fährt, braucht sich also nicht zu ärgern. Wer sich aber für einen neuen interessiert, darf sich über aufgefrischte Technik-Features freuen. Die Qualität ist 1A und auch fahrerisch macht der Mazda Freude!

 

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Mazda CX-3 Modelljahr 2017

Foto: Mazda