Das Auto, das wir Euch heute zeigen, gibt es erstmal nur in China. Trotzdem ist der neue Škoda KODIAQ GT interessant. Denn der neuen SUV von Škoda bricht mit dem Einheitslook der SUV-Welt.

Das Reich der Mitte ist längst auch für die VW-Tochter Škoda der wichtigste Absatzmarkt. Mit dem Škoda KODIAQ GT rundet der tschechische Autobauer Škoda seine Modell-Palette in China nach oben ab. Die Bilder, die Škoda zu dieser Info verschickte, zeigen einen attraktiven und sportlichen SUV, den seine dynamische und abfallende Dachlinie prägt. Das hebt sich wohltuend vom üblichen SUV-Einheitsbrei ab.

Und genau das dürfte auch die Absicht hinter dem KODIAQ GT sein. Denn auch in China gibt es Lifestyle-orientierte Kunden, die die zahlreichen und oft austauschbaren Standard-SUV nicht mögen. Trotzdem wollen auch diese Kunden die Vorteile eines SUV genießen, um beispielsweise in erhabener Sitzposition mit ihrem Auto zu reisen. Škoda nennt das, die Robustheit und Vielseitigkeit eines SUV mit sportlicher Eleganz und Dynamik zu verbinden.

Ein Anblick, den es zunächst wohl nur in China gibt: Škoda KODIAQ GT
Ein Anblick, den es zunächst wohl nur in China gibt: Škoda KODIAQ GT (Foto: Škoda)

Dr. Ralf Hanschen, Präsident von ŠKODA China, sagt: „Der ŠKODA KODIAQ GT ist ein wichtiger Meilenstein in der Strategie von ŠKODA in China. Es handelt sich um das erste Coupé-SUV unserer Modellpalette, das wir auf dem chinesischen Markt anbieten. Wir sind überzeugt, dass dieses sportliche und stilvolle ŠKODA Modell neue Kundengruppen ansprechen und den chinesischen Kunden ein noch beeindruckenderes Fahrerlebnis bieten wird.“

Das klingt, wenn wir mal den Quatsch vom „Coupé“ ignorieren, gut. Doch es gilt alles leider nur in China. Selten habe ich mich als Europäer so sehr als Autokäufer zweiter Klasse gefühlt, wie in diesem Fall. Uns bleibt weiter „nur“ der normale Škoda Kodiaq. Dabei ich bin fest davon überzeugt, dass Škoda mit dem KODIAQ GT auch in der alten Welt Kunden überzeugen würde. Doch zumindest offiziell spricht Škoda davon, den 4,63 Meter langen KODIAQ GT exklusiv in China anzubieten.

Dabei können die Kunden übrigens zwischen zwei Benzin-Motoren wählen. Das Basismodell treibt der 2,0 TSI mit 186 PS (137 kW) an. Wer sich für diesen Motor entscheidet, greift automatisch auch zum Vorderradantrieb. Die bekannte 220 PS starke Version dieses Motors nutzt alle vier Räder, um den GT zu bewegen. Treue Leser unseres Blogs kennen diesen Motor von unserem Test des Škoda Superb.

Das ist übrigens das Auto, das für einen Funken Hoffnung sorgt, den KODIAQ GT vielleicht doch eines Tages in Europa kaufen zu können. Denn der erste Superb der Neuzeit war eine zunächst nur für China vorgesehene XXL-Version des damaligen VW Passat. Doch Volkswagen brachte diese Funktionärs-Limousine 2001 als Škoda Superb doch noch nach Deutschland. Im Rückblick ist klar, diese  Entscheidung war der Anstoß für die jüngste Entwicklung der Marke Škoda. Mal gucken, ob sich die Geschichte mit dem KODIAQ GT wiederholt.

 

 

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