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Auto Blogger für mehr Fahrsicherheit: So geht die Rettungsgasse

Neulich wieder, von hinten nähert sich auf der Ringstraße ein Krankenwagen und alles bleibt stehen. Nichts geht mehr, weil die Leute spontan stehen bleiben. Der Krankenwagen wird unnötig aufgehalten, muss sich mühsam seinen Weg durch das Chaos bahnen.Als Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr habe ich mich Einsatzfahrten früher immer gewundert, wie manche Autofahrer reagieren, wenn Sie das Martinshorn hören. Dabei gilt gerade in diesem Moment der gute alte Spruch von der Ruhe und der Bürgerpflicht. Denn eigentlich ist das ganz einfach. Wenn alle etwas mitdenken, bildet sich von automatisch die so genannte Rettungsgasse.

Durch diese hohle Gasse, wie Kai es nennt, kann der Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei dann ganz einfach zum Einsatzort fahren. Und wird dabei nicht unnötig aufgehalten. Schon wenige Sekunden bei jedem Verkehrsteilnehmer, der nicht richtig Platz macht, summieren sich am Ende zu einer Zeitspanne, die über Leben und Tod entscheiden kann.

Wie das richtig geht und warum die Rettungsgasse wichtig ist, das zeigt dieses Video des ADAC und von München TV:

Hinweis zur Aktion Auto Blogger für mehr Fahrsicherheit

Die Aktion Auto Blogger für mehr Fahrsicherheit ist eine gemeinsame Aktion der folgenden Blogger, die alle heute einen Artikel zum Thema Rettungsgasse veröffentlicht haben:

Can von bycan.de, Jan von auto-geil.de, Jens von rad-ab.com, Kai von motoso.de, Mario von autoaid.de, Markus von mercedes-benz-passion.com, Matthias von fahrrueckt.de, Matthias von motoreport.de, Mikhail von newcarz.de, Oli von der-auto-blogger.de, Peter von faszination-autos.com, Sebastian von passiondriving.de, Thomas von autogefuehl.de, Thomas von autokarma.de, Thomas von greenmotorsblog.de.

Sie geht zurück auf eine Idee von Markus Jordan von blog.mercedes-benz-passion.com.

 

18 Kommentare

  1. So richtig ist für mich nicht nachvollziehbar, warum man in der heutigen Zeit immer noch an der Rettungsgasse festhält und die Rettungsfahrzeuge nicht den Seitenstreifen benutzen. Dadurch wären die Rettungskräfte in den meisten Fällen viel schneller am Einsatzort.
    Als Argument gegen die Nutzung des Seitenstreifens wird häufig genannt, dass dieser nicht immer vorhanden ist. Der Anteil der Autobahnabschnitte ohne Seitenstreifen ist heute jedoch vernachlässigbar gering, da der Bau des Seitenstreifens seit Jahrzehnten Stand der Technik ist. Falls der Seitenstreifen wirklich mal nicht vorhanden sein sollte oder für den Verkehr freigegeben ist, dann gilt halt wieder das Prinzip der Rettungsgasse.

    • Weiß nicht, es gibt nicht überall einen Randstreifen. Das Prinzip wäre also nicht überall nutzbar. Zudem was ist, wenn dort jemand mit einer Panne steht. Dann fängt das ganz große rangieren an. Da ist die Rettungsgasse wirklich einfacher.

  2. Tolle Initiative!

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