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Verkaufsstart für die neue Renault Alpine (2017)

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Die Alpine ist eine Legende. Im kommenden Jahr kehrt der legendäre Sportwagen als moderne Interpretation zurück. Auch wir haben über das Comeback bereits an der einen oder anderen Stelle in diesem Blog berichtet. Jetzt nimmt Renault die ersten verbindlichen Bestellungen für die neue Renault Alpine (2017) entgegen.

Alpine-Fans können ab sofort die „Première Edition” der neuen Alpine ordern. Der Preis des Sondermodells, das in den drei Alpine-Farben „Bleu Alpine”, „Noir Profond” und „Blanc Solaire” verfügbar ist, liegt zwischen 55.000 und 60.000 Euro. Wer jetzt eine neue Alpine verbindlich bestellen will, muss eine Anzahlung in Höhe von 2.000 Euro leisten.

Wobei im Moment nur Fans aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und Großbritannien die neue Alpine ordern können. Anfang 2017 dürfen dann auch japanische Auto-Freunde die Alpine kaufen. Beim Verkauf in Japan spielt sicher auch die Allianz zwischen Alpine-Mutter Renault und dem japanischen Autobauer Nissan eine Rolle.

Zum Start gibt es 1.955 Exemplare der neuen Alpine

Die Auslieferung, der auf 1.955 Exemplare beschränkten Sonderserie, startet Ende 2017. Mit dem Comeback belebt der französische Autobauer Renault de 1955 von Jean Rédélé gegründete Marke Alpine. Das Gründungsdatum stand bei der Anzahl der von der „Première Edition” angebotenen Exemplare Pate. Wie damals entsteht übrigens auch die neue Alpine am Ärmelkanal. Renault zieht die neue Alpine-Fertigung im französischen Dieppe, am traditionellen Stammsitz der Marke Alpine auf.

Dort entstand der Autobauer 1955 als Ableger des Renault-Autohauses der Familie Rédélé. Ein Jahr zuvor gewann der Sohn des Hauses, der heute unvergessene Jean Rédélé, mit einem Renault 4 CV 1063 den Coupe des Alpes. Bei der Vermarktung des ersten selbst konstruierten Sportwagen nutzte der 1922 geborene Rédélé diesen Erfolg. Beim Bau seines Sportwagens griff Rédélé auf bewährte Renault Komponenten zurück. Das sorgte dafür, dass seine Sportwagen keine Hochpreis-Exoten, sondern Sportwagen für jedermann waren. Mit der Alpine A 110, die auch das Vorbild für die neue Renault Alpine (2017) ist, schafft Rédélé sein Meisterstück.

Seit 1973 gehört Alpine zu Renault

Trotzdem war das Geschäft schwierig. Alpine baute pro Jahr nur wenige Hundert Exemplare. Auf Dauer war das zu wenig, um als selbständiger Hersteller überleben zu können. Ab 1973, als die Ölkrise Alpine stark zusetzte, verkaufte Rédélé seine Sportwagen-Schmiede daher Schritt für Schritt an Renault. Damit wurde Dieppe, das verschlafene Nest in der Normandie, ein Sitz von Renault Sport. Bei „Alpine“ entstanden legendäre Klassiker wie der „Backenturbo“ Renault 5 Turbo oder der Clio Renault Sport V6. Zuletzt fertigte Renault in Dieppe den Mégane Sport.


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Infos zum Titelbild:
Alpine, Première Edition, Erlkönig, 2016
Foto: Renault
 
Alpine-Fans können die neue Renault Alpine (2017) mit einer App reservieren. Die App gibt es über alpinecars.com.

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