Schon 2016 präsentierte Volkswagen auf dem Genfer Autosalon die vielbeachtete Studie eines kleinen SUV. Jetzt ist klar, Volkswagen baut den VW T-Cross in Serie. Schon im Herbst ist es soweit. Dann feiern die Wolfsburger die Weltpremiere des SUV in der Kleinwagen-Klasse. Doch es ist wie einst schon beim T-ROC, auch auch der T-Cross bekommt auf dem Weg von der Studie in die Serie (leider) ein festes Dach.

Mit dem VW T-Cross erweitert Volkswagen das Angebot seiner Sport Utility Vehicles um ein kleines Modell. 4,11 Meter misst der kleine SUV für den die Wolfsburger einen speziellen Claim ersonnen. Denn die Einführung des neuen VW T-Cross steht unter dem Motto: „I am more than one thing“. Wobei VW das „more“ als Programm versteht, wie der Autobauer heute in einer Pressemitteilung zum VW T-Cross betont. Denn mit dem T-Cross will Volkswagen mehr bieten als in dieser Klasse üblich ist – ohne dabei mehr zu kosten. Wir sind gespannt und verfolgen das in den kommenden Wochen aufmerksam!

Der VW T-Cross ist SUV Nummer 5 bei Volkswagen!

Nach T-Roc, Tiguan, Tiguan Allspace und Touareg ist der T-Cross übrigens der fünfte SUV der Marke, der in Europa verfügbar ist. Daneben plant Volkswagen, den VW T-Cross auch in China und Südamerika anzubieten. Wie schon beim VW T-Roc setzt Volkswagen auch beim T-Cross auf ein markantes Design. Auch wenn es in beiden Fällen leider noch nicht die Cabrio-Version gibt, die die Studien auszeichnete. Unsere Einschätzung zum Design des T-ROC gibt es übrigens im Bericht von der Weltpremiere des T-ROC. Und natürlich gibt es auch einen Fahrbericht vom VW-TOC (2017) bei uns im Auto-Blog, aber das nur am Rande.

Zur Erinnerung ein Blick auf die Studie des VW T-Cross
Zur Erinnerung ein Blick auf die Studie des VW T-Cross 2016 in Genf – Foto Volkswagen

Beim „Unterbau“ des VW T-Cross setzt Volkswagen auf den Modularen Querbaukasten (MQB). Das ist, wie unser Fahrbericht zum neuen VW Polo (2017) zeigt, schon dem Polo gut bekommen. Denn das Raumangebot des Kleinwagens sprengt auch dank MQB die Maßstäbe der Klasse. Es ist daher zu erwarten, dass das auch beim VW T-Cross funktioniert. Insbesondere, da Volkswagen für den T-Cross eine verstellbare Rückbank ankündigt, um die Kunden bei Bedarf zwischen Knie-Freiheit und Kofferraum wählen zu lassen. Genau wie der Polo wird übrigens auch der T-Cross ausschließlich die Vorderräder antreiben. Eine Allrad-Version steht bisher nicht auf der Produkt-Roadmap der Wolfsburger.

Zum MQB gehören viele Assistenzsysteme

Daneben sorgt der MQB dafür, dass auch im neuen VW T-Cross jede Menge Sicherheitsfeatures zur Verfügung stehen. Volkswagen kündigt an, den neuen kleinen SUV serienmäßig mit einem Umfeldbeobachtungssystem („Front Assist“) und einem Spurhalteassistenten („Lane Assist“) auszurüsten. Daneben sind weitere Assistenzsysteme gegen Aufpreis lieferbar. Wir werden bei der Premiere sicher ganz genau hinsehen, wie das zum Claim „I am more than one thing“ passt. Denn schließlich kündigt Volkswagen an, dass der T-Cross nicht mehr als seine Wettbewerber kosten soll. Die lange Aufpreisliste reduziert solche Aussagen oft zu einem Marketingspruch.

Trotzdem sieht die erste Skizze des VW T-Cross interessant aus. Insofern wird der Auto-Herbst 2018 spannend. Wie viel von der Studie, die durchaus zu gefallen wusste, schafft es in die Serie? Die Studie glänzte mit einem aufregenden Innenraum. Genau wissen wir das nach der für den Herbst angekündigten Weltpremiere. Denn das Video, das Volkswagen gestern zum neuen VW T-Cross auf YouTube veröffentlicht, gibt zwar erste Eindrücke, enthüllt das Design des kleinen SUV jedoch noch nicht vollständig. Trotzdem verkürzt das Video den Fans der Marke Volkswagen sicher etwas die Wartezeit auf den City-SUV für Stadtindianer.

 

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Infos zum Titelbild des Beitrags in diesem Auto-Blog:

Skizze VW T-Cross - im Herbst 2018 ist Weltpremiere

Foto: Volkswagen


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