Citroën Fahrberichte

Test Citroën C5 HDI 165 – Mein 2. Tag beim Blogger RoadTrip mit Citroën

Citroën C5

„Toll, Du warst in Nizza!“ Wie oft habe ich in den vergangenen drei Tagen diesen Spruch gehört. Das Leben als Auto-Blogger kann offensichtlich beeindruckend sein. Doch wie so oft steht auch hier die Arbeit vor dem Ergebnis. Oder wie beim zweiten Blogger RoadTrip das frühe Aufstehen. Denn für den zweiten Tag hatte Organisator Björn ausgeheckt, vom Quartier in Quistreham nach Nizza zu fahren.

Fast 1200 Kilometer lagen vor den drei Citroën. Einmal quer durch Frankreich. Auf dem Weg würden wir Paris und Lyon passieren. Um noch im Hellen in Nizza ankommen zu können, hatte Björn das Frühstück bereits um 6 Uhr bestellt. Kurz vor 7 Uhr nahmen Daniel und ich die Strecke im komfortablen Citroën C5 HDI 165 in Angriff. Man muss auch mal Glück haben, denn wir hatten das optimale Reiseauto erwischt.

Endlich ein Citroën!

Nach dem Vortag im sportlichen DS4 war der C5 ein echtes Kontrastprogramm. Und ein echter Citroën. Denn wo der DS4 mit Härte glänzt, brilliert der C5 dank seines hydropneumatischen Fahrwerks mit sanfter Gediegenheit. Zudem steht allen Reisenden – selbst dem Verfasser dieser Zeilen – genügend Platz zur Verfügung. Und das sich der Pralltopf des Lenkrads beim Drehen der Steuerzentrale nicht mitdreht, ist ein weiteres Detail, das den C5 für mich und mein schon beschriebenes automobiles Wertesystem zu einem typischen Citroën macht.

Die drei Citroën am Strand von Nizza

Die drei Citroën am Strand von Nizza

Auf der Autobahn machte der C5 dann seinem Ruf als Reiseauto alle Ehre. Von Bodenunebenheiten oder den Schwellen, die vor den in Frankreich zahlreichen Mautstationen das Tempo bremsen sollen, bekommt man im C5 allenfalls sanfte Stöße mit. Fast scheint es, also ob man einem Luftkissenboot gleich durch die Landschaft schweben würde. Wobei der Lärm des Selbigen zum Glück fehlt. Zum entspannten Reisen tragen neben der hydropneumatischen Federung auch der 163 PS (120 KW) Motor des Citroën C5 sowie das 6-Gang-Automatikgetriebe unseres Testwagens bei.

Das Navigationssystem an Bord führte uns am Samstag nach Paris. Leider hatten wir keine Zeit. Aber das wäre sowieso eher etwas für die Tour mit der Angetrauten. Jetzt bei diesem Blogger RoadTrip sollte es um das Fahren, um die Strecke, um die Überbrückung der Distanz gehen. Insofern haben wir Paris schnell hinter uns gelassen. Wir folgten mit dem Citroën C5 weiter der Autobahn A6. Der Rhythmus des Fahrens wurde nur von den Mautstationen unterbrochen.

In Lyon führt die Autobahn direkt durch die Stadt. Erschreckend wie heruntergekommen einige Gebäude hier sind. In der ganzen Stadt hängen Bettlaken mit Protestbotschaften an den Häusern. Daniel und ich waren froh, als wir das nach Paris zweitgrößte Wirtschaftszentrum Frankreichs hinter uns gelassen hatten. Die Autobahn folgt hinter Lyon dem Flusslauf der Rhône. Hier im südlichen Rhônetal entstehen Weine wie der bekannte Châteauneuf-du-Pape.

Der Wein muss warten, beim Blogger RoadTrip mit Citroën ist dafür keine Zeit

Doch irgendwie ist der C5 ja auch wie ein guter Wein, denn die Reiselimousine ist gereift. Bereits seit 2008 bietet Citroën den C5 an. Auf unserem RoadTrip erfreuten wir uns an der Außentemperatur von 30 Grad und dem wolkenlosen Himmel. Im C5, dafür sorgt die Klimaanlage, spürte man davon nichts. Dank der Internetverbindung, Vodafone hat den Blogger RoadTrip mit Citroën mit einem WLAN-Router in jedem Fahrzeug unterstützt, und der hydropneumatischen Federung kann ich auf dem Beifahrersitz arbeiten.

Zwischendurch kommt in den drei Fahrzeugen Hektik auf. Es ist nicht klar, ob wir Nizza noch im Hellen erreichen werden. Am Ende erreichen wir Nizza noch vor dem Sonnenuntergang. Rund 45 Minuten reichen, um die drei Citroën direkt am Strand in Szene zu setzen. Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel entscheiden wir uns, zum Abendessen an den Hafen von Nizza zu fahren. In der Stadt wimmelt es von künstlichen Hindernissen. Man hat die Straßen mit zahlreichen Schwellen versehen, um den Verkehr zu beruhigen. Für den Citroën C5 ist das kein Problem. Auf diesem Teil des Trips war es definitiv ein Vorteil, in dieser Sänfte zu sitzen.

Beim Abendessen ziehen wir ein Video-Fazit

Mich hat der Citroën C5 ehrlich positiv überrascht. Wer zum Beispiel im Außendienst viel unterwegs ist und ein Fahrzeug sucht, das entspanntes Reisen ermöglicht, für den ist der C5 eine echte Alternative zu den üblichen Vertreterklassikern – Audi A4, VW Passat oder Ford Mondeo fährt doch jeder. Mit dem C5 ist, wie die Tour von Quistreham nach Nizza bewiesen hat, entspanntes Reisen möglich. Ein Eindruck, den beispielsweise auch Camillo Pfeil teilt.

Ich würde den C5 gern wiedersehen und prüfen, ob man mit dem C5 auch als Berufspendler glücklich wird. Und dann werde ich vielleicht auch verstehen, wofür die zahlreichen Knöpfe und Schalter auf dem Pralltopf sind.


Citroën C5Infos zum Titelbild:
Citroën C5 (Foto: Camillo Pfeil)
Citroën C5 (Foto: Camillo Pfeil)
 

10 Kommentare

  1. Nikolaus Karl

    Schöner Vergleich mit dem Wein! Früher fuhren sich die Autos mit hydropneumatischer Federung ja meistens wie ein Betrunkener läuft.

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