Auto-Test, Fahrbericht, Probefahrt Citroën

Test Citroën DS 4 – Mein 1. Tag beim Blogger RoadTrip mit Citroën

Citroën DS 4

Bereits im Vorfeld war klar, dass es bei diesem Road-Trip um das Wesentliche des Autofahrens gehen soll. Denn angesichts der Zeit (drei Tage) und der Strecke (3.000 Kilometer) steht das Fahren fast automatisch im Mittelpunkt. Ich hatte das Glück gemeinsam mit Peter, den ersten Tag mit dem Citroën DS4 in Angriff nehmen zu können. Ausgerüstet mit dem 160 PS starken Diesel-Motor ging es von Köln über Spa-Francorchamps und Rouen in die Nähe von Caen.

In großen Teilen waren wir also auf einer Strecke unterwegs, die ich sehr gut kenne, weil ich hier mindestens zweimal im Jahr auf der Suche nach einem neuen Scheunenfund unterwegs bin. Dadurch fällt es mir leicht, den Citroën DS 4 in das persönliche automobile Wertesystem einzuordnen. Dabei schlägt sich der Franzose gar nicht schlecht.

Auf den schlechten Straßen Belgiens wurde schnell klar, dass sich die Entwickler des DS 4 mehr an Sebastian Loeb als der Namensgeberin ihrer Avantgarde-Linie DS orientiert haben. Der DS 4 steckt die zahlreichen Schlaglöcher im zum Glück kleinen Königreich mit bemerkenswerter Härte weg. Das fühlt sich, da spiegeln sich sicherlich die persönlichen Erwartungen wider, so gar nicht nach Citroën an.

Über die Steigungen Nord-West-Frankreichs zieht der Citroën DS 4 ohne Anstrengungen hinweg. Das ist heute sicherlich Standard in dieser Fahrzeugklasse, macht aber trotzdem Spaß. Denn man hat mit diesem Motor unter der Haube nie das Gefühl, nicht genug Dampf im Kessel erzeugen zu können. Damit kann man ohne Probleme das Fahren in den Mittelpunkt stellen – wenn man sich nicht von anderen Dingen ablenken lassen will.

Der Citroën DS 4 bietet dazu eine Menge Gelegenheiten

Man kann während der Fahrt auf die Hilfe sinnvoller Dinge vertrauen. Der Spurassistent, der beim Verlassen der eigenen Fahrspur mit einem Vibrieren im Sitz warnt, gehört in diese Kategorie. Die Möglichkeit, die Farbe der Beleuchtung der Instrumente während der Fahrt zu ändern, gehört zu den Ablenkungen. Denn mal in Ernst! Würde es ernsthaft stören, wenn es genau diese Funktion nicht gäbe? Wäre die wirklich umfangreiche Ausstattung unseres Testwagens dann weniger gut?

Zu den Systemen, die beim Fahren unterstützen, gehört für die Mehrheit der Kunden vermutlich auch der Tempomat. Erstmals habe ich dieser Art der Drosselklappensteuerung in einem 1982er Mazda 929 erlebt. Seither hat sich die Technik dahinter zweifelsfrei weiterentwickelt. Doch das Grundmuster ist bis heute das Gleiche: Beim Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit drückt man einen Knopf und die Maschine übernimmt die Kontrolle. Zuverlässig hält das Auto nun die gewünschte Geschwindigkeit.

Als Pilot kann man den Fuß vom Gas nehmen. Doch mir persönlich fehlt dann was. Irgendwie macht sich sogar ein gewisses Unwohlsein breit, wenn der DS 4 unter der Kontrolle des Tempomaten dahinzieht. Wobei das Unwohlsein gar nicht am Citroën liegt.

Mir fehlt einfach die Verbindung vom Fuß zum berühmten Popometer, das ja im Citroën DS 4 – siehe Spurassistent – sonst sogar von der Technik zur Kommunikation mit dem Fahrer genutzt wird. Insofern habe ich gestern auf die Benutzung der Tempomat-Funktion weitestgehend verzichtet. Man muss schließlich nicht jede Mode mitmachen.

Dieser Beitrag wird unterstützt von Citroën

4 Kommentare

  1. Der ganze Elektrokram macht die Autos nur unnötig schwer. Man könnte ne‘ Menge Gewicht und damit auch Sprit sparen ohne diese Dinge.

  2. Stefan Stadter

    Seit einigen Jahren bin ich auch unter die Citroen-Fahrer gegangen. Der erste den ich mir gönnte war ein Cirtoen Picasso Grand C4 (Benziner) und genau hier konnte die Farbe der Anzeige verändert werden. Diese hab ich einmal eingestellt und gut war.
    2011 wurde dieser nach 3 Jahren (Leasing) durch das selbe Model allerdings Dieselmotor ersetzt und hier vermisste ich diese Möglichkeit. Aber man kommt auch ohne aus.
    Und ich liebe meine Automatik – Tempomat und Limiter und diese Extras.
    Wenn ich mir eure Berichte ansehe wäre ich auch gerne dabei gewesen.

  3. @automative

    Wer noch nicht francophil ist, wird es wohl mit dem Citroen DS 4.

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