Werbung hat sich verändert. Heute sorgen eindeutig zweideutige Anspielungen in schöner Regelmäßigkeit für einen #Aufschrei. Insbesondere wenn sie mit einem Foto ausstaffiert werden, dass Frau auf ausgewählte Körpermerkmale beschränkt. In so einem Fall werden dann sogar öffentliche Gleichstellungsbeauftragte aktiv.

Übrigens selbst wenn sie gar nicht die Aufgabe haben, die Wirtschaft zu kontrollieren. Und selbst wenn das Motiv schon 13 Jahre im Einsatz ist. Was sicherlich auch eine Menge über den Zustand der öffentlichen Verwaltung aussagt. Denn offensichtlich ist das Internet für Nordhausens Gleichstellungsbeauftragte Stefani Müller irgendwie auch ein Stück #Neuland.

Romy Schneider warb 1957 für den DKW F93 (Foto: Audi)
Romy Schneider warb 1957 für den DKW F93 (Foto: Audi)

Das zeigt, wie einfach die Welt in den 1950er-Jahren – zumindest in dieser Sache – war. Als Beispiel habe ich im heutigen Clipping mal ein Motiv der Auto Union herausgesucht. Sie warb 1957 mit dem Nachwuchsstar Romy Schneider für den DKW F93 warb. Die damals 19 Jahre alte Schauspielerin lehnt sich dabei in einem für die damaligen Verhältnisse knappen Kleid an die Motorhaube des Zweitakters.

Wenn da mal nicht die Gleichstellungsbeauftragte reagiert ;-)

 

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