Roadtrip

#pommesdeluxe2016 – Rolls-Royce Ghost Series II trifft Pommes Schranke

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Womit fällt man mehr auf als mit einem nagelneuen Rolls-Royce Ghost? Mit einem violetten Rolls-Royce Ghost!

Lilla (das ll ganz kurz gesprochen) heißt diese Farbe hier im Ruhrgebiet. Rolls-Royce Motor Cars nennt sie elegant twighlight purple. In und mit diesem Statement – schlicht Auto darf man diesen Wagen ganz sicher nicht nennen – haben wir ein paar kulinarische Originale besucht, die teils fast ebenso viel Tradition und Charme haben, wie dieses unglaubliche, überirdische Gefährt.

Unser Begleiter: Rolls-Royce Ghost Series II

Ich wundere mich über gar nichts mehr. So dachte ich, aber ich habe mich gewundert. Und wie! Der Rolls-Royce Ghost ist jenseits aller Kategorien, jenseits von allem, was man landläufig Wagen nennt und jenseits von dem Gedanken an den schnöden Nutzen eines solchen. Er ist. Und sonst nichts. Die Frage nach dem Warum stellt sich nicht. Die Welt wäre um ein großes Stück hässlicher ohne ihn. Das ist die einzige und beste Daseinsberechtigung von allen. Er stand da und ich betrachtet ihn wie eine Malerei von Claude Monet. Respektvoll, mit ein bisschen Distanz, aber voller Bewunderung und Gefühl für seine Schönheit.

Kleine Punkte in der Asphaltwüste

Das brachiale Blubbern oder wahlweise Kreischen von Rennwagen bin ich gewöhnt, dieser seidenweiche, sanfte Klang eines Zwölfzylinders allerdings war mir neu. Gleiten, Segeln, auf Federn gebettet, so fährt man dahin in 2,3 Tonnen geballtem und – wie wir gelernt haben – äußerst provokantem Luxus. Diesem Protz zeige ich es jetzt, dachten wohl einige der typischen Profilneurotiker, die die deutsche Autobahn nach wie vor mit dem Faustrecht regieren wollen. Doch egal wie stark sie glaubten motorisiert zu sein, sie blieben reproduzierbar kleine Punkte in der Asphaltwüste nachdem der Rolls seinen 570 PS freien Lauf gelassen hatte. Vielleicht haben sie noch von ganz hinten aus der Ferne das Brüllen des Motors gehört. Aber nur vielleicht.

Der Rolls-Royce Ghost – Twilight Purple, die Motorhaube in Liquid Metal, V12 Direkteinspritzung mit 570 PS, 780 Nm, Top Speed 250 abgeriegelt, von 0 auf 100 in knapp 5 Sekunden.

Sicher ist hingegen, dass diese Profilneurotiker uns für immer und ewig hassen werden. Denn jedem, der meint sich den Schuh anziehen zu müssen, sagt die pure Anwesendheit des Ghost: Du bist ein Wurm! Kinder denken über das Haben und Nichthaben von Statussymbolen noch nicht weiter nach. Deshalb liebten sie die lillane Karosse. Sie winkten begeistert von den Rücksitzen, kamen schüchtern mit ihren Handys und fragten ob sie ein Foto machen dürften. Ganz offen und mit ehrlicher, echter Begeisterung. Bei erwachsenen Menschen herrschte „Mensch Heinz, glotz‘ da nich so hin!“ vor. In unserer Zeit mit dem Rolls-Royce Ghost haben wir ein paar sehr vielsagende Szenen erlebt. Aber davon mehr in den Berichten über unseren Trip.

Ready to go

Es kann losgehen: Der Inbegriff des automobilen Luxus trifft Pommes-Schranke für Einsfuffzig. Warum? Beide sind auf ihre Weise von echtem Kult umwehte Institutionen, die entfernter voneinander nicht sein könnten. Sie durchschlagen quasi jede Skala sowohl am oberen, als auch am unteren Ende. Die Pommesbude anne Ecke und ihre frittierten Köstlichkeiten sind ein kulinarisches Kulturgut und nicht wegzudenken aus dem alltäglichen Leben. Niemand würde es wagen, ihr Dasein anzuzweifeln, denn sie sind von je her dunstig warme Refugien für den Leib und die Seele von Jedermann.

Mit Schirm, Charme, Leder und Highend

Wir haben uns also ein paar besonders schräge, köstliche, empfehlenswerte Pommesbrater herausgesucht und sind sie sternförmig abgefahren. In Bochum, Essen, Herten, Dortmund und Gelsenkirchen ohne irgendeinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dabei war natürlich wieder die Canon EOS 5Ds, die uns bei den #landmarks2015 schon so fantastische Dienste geleistet hat. Dieses Mal mit dem Canon EF 14mm 1:2,8L II USM Superweitwinkel, denn ich wusste, dass wenig Platz plus sehr großes Auto ganz besondere Maßnahmen erfordern würde. Die Canon PowerShot G5X war die perfekte Wahl zum Filmen. Da ich auf keinen Fall das komplette Equipment in einem Nylonrucksack in den Rolls-Royce werfen wollte, hab ich alles sehr sicher und elegant in der Bob Cut des italienischen Lables Barbershopbags verpackt. Denn unser Gear sollte auch stilvoll reisen, wenn wir schon Massagesitze und zwei Schirme in den Türen haben. Fair ist fair.

Stationen der #pommesdeluxe2016

Nun könnt ihr euch auf eine Tour zu den kulinarischen Underdogs des Ruhrgebiets freuen. Ohne Sterne, ohne Silber und Leinen, aber mit viel Charme, Herzlichkeit und Originalität. Viel Spaß! (Ich habe mal wieder mit Fotos geklotzt. Um euch also lange Ladezeiten zu ersparen, haben wir unsere Tour wieder in mehrere Kapitel aufgeteilt.)


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Infos zum Titelbild:

Foto: Karla Schwede
 
Wir danken unseren Partnern Rolls-Royce Motor Cars, Barbershopbags, Canon und den beteiligten Gastronomen. Ohne ihre Unterstützung wäre diese Tour nicht möglich gewesen.

3 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht mit ebensolchen Fotos!

    Da bekommt man selbst als jemand, in dessen Adern kein Sprit fließt (höchstens 2-Takt-Sprit von der Yamaha TY 50 Trial in jungen Jahren), Lust auf RR und Fritten Schranke.

    Nach zwei Wochen Cotswolds neulich an Pfingsten frage ich mich aber ernsthaft, wie die Engländer das auf den kleinen Sträßchen machen, mit dem Dickschiff Ghost?

    Grüße aus Tübingen
    Norbert

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