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Auto Blogger für mehr Fahrsicherheit:
Don’t drink and drive, nicht nur im Karneval

Eigentlich sollte jeder Autofahrer wissen, dass Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt ist. Denn wer alkoholisiert Auto fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Obwohl die Gefahren dieser Verkehrssünde allgemein bekannt sind, passiert in Deutschland alle 13 Minuten ein Alkoholunfall.

Die Ursache ist einfach. Denn mit jedem Tropfen Alkohol sinkt die Reaktionsfähigkeit. Was Auto-Blogger Thomas Gigold nach einem unter wissenschaftlicher Aufsicht durchgeführten Selbsttest bestätigt. Das ist auch deshalb besonders fatal, weil im Gegenzug die Risikobereitschaft zunimmt. Gerade hinter dem Steuer kann das fatale Folgen haben.

Auto-Versicherungen kennen das Problem Alkohol am Steuer

Meine Auto-Versicherung (Unser Tipp) hat deshalb in den vergangenen Jahren das Ende der heute beginnenden Karnevalszeit genutzt, um Bewusstsein für das Thema Alkohol am Steuer zu schaffen. Während der tollen Tage von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch belohnt die nicht nur deshalb empfehlenswerte „deutsche internet versicherung“ seit 2008 die schnellsten Kunden, die auf das Auto verzichten, als Kundenservice mit einem Taxi-Zuschuss.

Weniger Verständnis für das Thema Alkohol am Steuer hat der Gesetzgeber. Rund 180.000 Autofahrer verlieren in Deutschland pro Jahr wegen Alkohol am Steuer ihren Führerschein. Wobei die Zeitspanne, wie lange der Führerschein eingezogen wird, unterschiedlich ist.

Denn wer mit 0,5 bis 1,09 Promille Alkohol im Blut erwischt wird, erhält, wenn er keinen Unfall verursacht hat oder Ausfallerscheinungen zeigt, ein Fahrverbot von einem Monat. Zudem wird die Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von 500 Euro und vier Punkten im Flensburger Zentralregister belegt.

Länger auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, wer unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht oder Ausfallerscheinungen zeigt. Denn das wird schon ab 0,3 Promille als Straftat eingestuft. Diese hat ein Fahrverbot bzw. einen Führerscheinentzug von sechs Monaten zur Folge. Dazu gibt es im Flensburger Zentralregister sieben Punkte.

Wer mit mindestens 1,1 Promille aufgegriffen wird, gilt als absolut fahruntüchtig. Die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate eingezogen. Dazu gibt es eine hohe Geldstrafe, im Wiederholungsfall droht sogar eine Freiheitsstrafe. Sollte der Alkoholpegel sogar 1,6 Promille überschritten haben, ist vor der Wiedererlangung der Fahrlizenz die Teilnahme an der Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) notwendig.

In diesem oft als Idiotentest bezeichneten Verfahren muss der Alkoholsünder Verkehrspsychologen von der Einsicht des früheren Fehlverhaltens überzeugen und seine Verhaltensänderung plausibel darstellen. Dazu kommen Computertests, die die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit des Alkoholsünders bewerten. Nur wer dabei in allen Tests vollständig überzeugen kann, erhält den Führerschein zurück.

Deshalb Don’t drink and drive!

Wer etwas getrunken hat, sollte sein Auto immer stehen lassen. Nicht nur in der heute beginnenden fünften Jahreszeit!

Mit der Aktion „Blogger für mehr Fahrsicherheit“ weisen führende deutsche Autoblogger regelmäßig auf Verkehrsprobleme hin. Diesmal haben neben dem 1300ccm, dem Auto-Blog für echte Auto-Natives, diese Auto-Bloggs an der Aktion teilgenommen: Milos Willing, Lisa ThecarAddict, Jens Stratmann, Ulli Pölzlbauer, Thomas Majchrzak, Matthias Lehming, Kennzeichen-Blog, Thomas Gigold, AHW-Blog, Mikhail Bievetskiy.
 

2 Kommentare

  1. Ich finde diese Aktion wirklich super. Auf das Problem kann man gar nicht oftgenug hinweisen. Weiter So!

  2. Als gewerblicher KFZler kommt man eben auch von Zeit zu Zeit bei Abschleppunternehmen vorbei um das eine oder andere Unfallfahrzeug für den Export zu kaufen.
    Sieht man diverse total ramponierte KFZ in 3D, wirkt das nochmal anders als über TV oder Internet (vielleicht auch ein Grund weshalb die Polizei eine zeitlang solche Fahrzeuge vor Diskotheken zur Schau gestellt hat). Oftmals weiss der Abschleppunternehmer um die Umstände des Unfalls. Und auch oftmals weiss er zu berichten, dass Alkohol im Spiel war.

    Wie gerne würde so mancher das Rad der Zeit zurückdrehen…

    Gruß
    Winnie

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