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Von Schalke nach Monza: Blogger Road Trip im Honda Civic Diesel 2.2 i-DTEC

Honda Werksfahrer Gabriele Tarquini (l.) und Tiago Monteiro

Am kommenden Wochenende werden Camillo Pfeil und ich eine ungewöhnliche Testfahrt unternehmen. Von Schalke geht es mit dem Honda Civic Diesel nach Monza, wo wir auf Einladung von Honda hinter die Kulissen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft schauen werden.

Autos interessieren mich, seit ich denken kann. Daher ist es immer toll, wenn ich die Gelegenheit bekomme, Autos, die mich interessieren, auszuprobieren. Doch oft ist bei Fahrveranstaltungen oder Presseterminen relativ wenig Zeit, um sich mit dem Wesentlichen, dem Fahren, zu beschäftigen. Oft reicht die Zeit nur, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Ein umfassendes Bild von einem Auto entsteht erst, wenn man sich etwas länger mit einem Auto beschäftigen kann. Eine gute Gelegenheit dafür sind die beliebten Blogger Road Trips. Zumal, wenn dabei insgesamt fast 2.000 Kilometer zu bewältigen sind.

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit – auf nach Monza

Beim Blogger Road Trip mit Honda werden wir mit einem Honda Civic 2.2 i-DTEC mit Diesel-Motor von Schalke nach Monza fahren. Als Gäste von Honda werden wir dort einen Blick hinter die Kulissen des Werksteams der Japaner in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft werfen. Während des ganzen Wochenendes könnt Ihr uns bei Facebook und bei Twitter mit dem Hash-Tag: #HondaRT13 verfolgen.

Das Honda Racing Team JAS

Das Honda Racing Team JAS (Fotos: Honda)

Honda kehrt an diesem Wochenende in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf die Bühne des internationalen Motorsports zurück. Das Honda Racing Team JAS wird erstmals mit zwei Civic WTCC antreten. Am Lenkrad der Rennwagen sitzen der Italiener Gabriele Tarquini, Tourenwagen-Weltmeister des Jahres 2009, und der frühere Formel-1-Pilot Tiago Monteiro aus Portugal. Honda vertraut in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader und Direkteinspritzung. Honda Japan hat diesen Motor speziell für den Einsatz in der wichtigsten Produktionswagen-Meisterschaft des Motorsports entwickelt.

Die Strecke in Norditalien wäre sogar ohne das Rennwochenende ein tolles Ziel. Denn seit 91 Jahren wird im königlichen Park der italienischen Stadt Monza nordöstlich von Mailand um die Wette gerannt. Ursprünglich auf einem rund zehn Kilometer langen Kurs, der aus einem 5,5 Kilometer langen Rundkurs und einem 4,5 Kilometer langen Oval bestand. Dieses Streckendesign ermöglichte bereits vor mehr als 90 Jahren extrem hohe Geschwindigkeiten.

Natürlich wurde der Kurs im Laufe der Zeit immer wieder etwas modifiziert. Im Kern wurde das Layout der Strecke mehr als neun Jahrzehnte nicht verändert. Nur das Oval wird seit rund 40 Jahren nicht mehr befahren. Trotzdem ist Monza der Vollgastempel des europäischen Motorsports. Windschatten-Duelle prägen in Monza bis heute die Rennen. Juan Pablo Montoya drehte in der Lombardei mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 262,24 km/h vor neun Jahren die schnellste Runde der Formel 1 Geschichte.

Civic WTCC beim Testlauf 2012 in Suzuka

Der Civic WTCC beim Testlauf 2012 in Suzuka mit Tiago Monteiro.

Unser Fahrzeug, der Honda Civic 2.2 i-DTEC

Solche Geschwindigkeiten überlassen Camillo und ich am kommenden Wochenende lieber den Profis der WTCC. Anders als die Honda-Piloten in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft vertrauen wir auf die Kraft eines Selbstzünders. Honda stellt uns für die Reise nach Monza einen Honda Civic 2.2 i-DTEC zur Verfügung. Vor uns liegen mehr als 900 Kilometer, die überwiegend auf der Autobahn zu bewältigen sind.

Ich bin gespannt, welcher Verbrauch mit dem modernen Diesel-Motor auf unser Strecke möglich ist. Honda gibt für den großen Diesel im Civic einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,2 Litern an. Genauso wie seinen kleinen Bruder baut Honda auch den 2,2-Liter-Dieselmotor im britischen Swindon. Und wie bei dem jetzt vorgestellten 1,6-Liter-Aggregat handelt es sich auch bei diesem Motor um einen echten Hightech-Diesel.

Motorblock und Zylinderkopf werden bei beiden Motoren aus Leichtmetall gefertigt. Im Zylinderkopf sorgen vier Ventile pro Zylinder für den Gasaustausch in den vier Verbrennungskammern des Selbstzünders. Ausgerüstet mit einer Common Rail Diesel Direkteinspritzung leistet der Motor 150 PS. Mit bis zu 350 Nm Drehmoment verfügt der Motor nominell über mehr als genug Kraft, um in allen automobilen Lebenslagen zu bestehen. Wer mag, kann mit dem Diesel-Motor im Civic eine Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h erreichen.

Theoretisch, denn auf diesem Blogger Road Trip mit Honda ist der Weg das Ziel. Wir wollen die Reise mit dem Civic genießen und nicht durch die Landschaft rasen. Das überlassen wir besser den Piloten der FIA World Touring Car Championship.


Honda Werksfahrer Gabriele Tarquini (l.) und Tiago MonteiroInfos zum Titelbild:
Die Honda Werksfahrer Gabriele Tarquini (l.) und Tiago Monteiro sind bereit für Monza.
Gabriele Tarquini (ITA) and Tiago Monteiro (POR) Honda Civic Super 2000 TC, Honda Racing Team Jas
 

2 Kommentare

  1. Hätte den Artikel gerne gelesen, leider versperrt mir mobil ein fetter Telekom Banner die Sicht, den ich nicht weggeblickt bekomme. :-(

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