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Worte am Sonntag – Was war, was ist und was kommt? Wochenrückblick #4-2014

In der vierten Ausgabe des Wochenrückblicks geht es um die Verbindung der Autohersteller zum Fußball. Denn die Zeiten, als die Spieler „nur“ bei der Übergabe ihrer Dienstwagen für einen Autohersteller warben, sind längst vorbei. Volvo hat dazu gestern einen eindrucksvollen Beleg geliefert.

Was war?

In Detroit geht heute die erste große Automesse des Jahres zu Ende. Auf den Toyota FT-1, das BMW 2er Coupé sowie den Volkswagen Beetle Dune sind wir im Auto-Blog für echte Auto-Natives bereits eingegangen. Doch die North American International Auto Show hatte weit mehr zu bieten, als wir mit einem Beitrag pro Tag darstellen können. Insofern ist heute die letzte Gelegenheit, um in unserem Wochenrück unseren Scheinwerfer auf Volvo zu richten.

Denn der schwedische Autobauer Volvo Cars, der seit 2010 in chinesischen Händen ist, hat mich zuletzt mit zwei starken Lebenszeichen überrascht. Zunächst wurde in Detroit die Studie Volvo Concept XC Coupé als bestes Konzeptfahrzeug der Messe ausgezeichnet. Mit dem Entwurf von Designchef Thomas Ingenlath ist es Volvo gelungen, Auto-Fans für die Marke Volvo zu begeistern.

Gestern legte Volvo mit viel Tamtam einen zwei Minuten langen Werbefilm nach, der das Zeug hat, eine neuen Zielgruppe anzusprechen. Protagonist des Films ist Zlatan Ibrahimović. Unter der Überschrift „Made by Sweden“ wirbt Schwedens Superstar für den Volvo XC70. Volvo will die Bekanntheit des zurzeit bekanntesten Exportartikels Schwedens nutzen, um das eigene Image aufbessern. Mit der Verbindung zum internationalen Fussball liegen die Schweden voll im Trend. Denn Fussball ist im WM-Jahr offensichtlich nicht nur in Schweden in.

Schon seit Anfang des Jahres zeigt Volkswagen weltweit einen TV-Spot mit den Fussballern Neymar und Thomas Müller. Audi wirbt seit Jahren mit dem FC Bayern München. Und Opel, in Deutschland bei Borussia Dortmund und dem FSV Mainz aktiv, gab erst in dieser Woche die Zusammenarbeit mit dem in meinen Augen wieder erfreulich starken FC Liverpool bekannt.

Trotzdem unterscheidet sich der Volvo-Film vom Fußball-Engagement der Wettbewerber. Doch seht selbst:

Schon die Verpflichtung von Zlatan Ibrahimović ist mutig. Der Ausnahmefussballer gilt – anders als der Brasilianer Neymar oder der Deutsche Müller – als unabgepasstes „Enfant terrible“ seines Sports. Den Schweden dazu noch auf der Jagd zu zeigen, wird außerhalb nordischer Wälder ebenfalls nicht durchgängig auf Begeisterung stoßen. Auch wenn der Film von der Schockwerbung, wie sie Benetton in den 1980er Jahren nutzte, weit entfernt bleibt. Dazu hätte Ibrahimović seine Jagd im Film wohl erfolgreich abschließen müssen.

Was ist?

Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich nebenbei auf den Stream vom 24-Stunden-Rennen von Daytona. Leider hat das Rennjahr 2014 mit einem Schockmoment begonnen. Denn nach rund drei Stunden Rennzeit knallte Memo Gidley mit dem Daytona Prototypen des Gainsco-Teams mit hoher Geschwindigkeit in den ausrollenden Ferrari 458 von Matteo Malucelli.

Das Rennen musste mit der roten Flagge vorübergehend gestoppt werden, um beide Piloten bergen zu können. Die Bergung dauerte 20 Minuten. Beide Piloten wurden ins Krankenhaus transportiert. Inzwischen sickerte durch, dass Memo Gidley mit schweren Verletzungen an Armen und Beinen operiert wurde. Zum Zustand von Matteo Malucelli gibt es bisher keine verlässlichen Informationen. Bleibt zu hoffen, dass beide Piloten schnell wieder auf die Beine kommen und 2014 nicht das neue 2013 wird.

Was kommt?

Ich verbringe zurzeit viel Zeit in meiner Werkstatt. Bis zum April will ich unseren Mini etwas auffrischen, um unbeschwert in die Saison starten zu können. Im April steht die TÜV-Prüfung der blubbernden Rennmaus an. Als Erstes habe ich die Achsmanschette an der linken Antriebswelle gewechselt. Im Anschluss muss ich eine Stelle am Unterboden ausbessern, bevor der Gammel an dieser Stelle richtigen Schaden anrichten kann.

Parallel dazu entsteht für die Motorsportabteilung des PSV Essen ein neuer Slalom-Polo. Zusammen mit einigen anderen Vereinsmitgliedern haben wir an zwei Samstagen den Motor aus dem bisherigen, leider im Herbst verunglückten, Polo in eine andere Karosserie verpflanzt. Als Nächstes gilt es, das Slalom-Fahrwerk in den „neuen“ Polo umzubauen.

 


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Unser Wochenrückblick „Worte am Sonntag“ nimmt die zurückliegende Woche in den Rückspiegel.
Unser Wochenrückblick „Worte am Sonntag“ nimmt die zurückliegende Woche in den Rückspiegel.
 

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